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DER Kurzurlaub an der Cote d'Azur (mit Heiratsantrag)

- Le Lavandou -

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ZIEL:
Le Lavandou, Ausflüge nach Bormes les Mimosas, Hyères, Saint Tropez und Umland

ZEITRAUM:
Ein langes Wochenende im Mai 2008
 

VORWORT:
Es geht zum zweiten Mal nach Le Lavandou, unserem Lieblingsort an der Cote. Wieder in unser Lieblingshotel. Es gibt wirklich wenig, was uns so begeistert wie die Cote: allein dieser unverwechselbare Geruch von Pinien, Lavendel und Kräutern ist umwerfend. Dazu türkisblaues Wasser, schönste Küstenstraßen, kleine Buchten, nette alte Städtchen... Was will man mehr? Aber: dieses "Paradies" hat auch seinen Preis (sowohl Unterkünfte als auch Versorgung sind nicht günstig)

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Mit dem Flieger geht es wieder nach Nizza. Wie im letzten Jahr geht es in die Bucht Saint Clair und in das Hotel La Bastide.

Wir genießen es, bekanntes wieder zu sehen. Das kleine Hotel. Die nette ältere Dame des Hotels die uns freundlich begrüßt. Die offene aber überdachte Terrasse (die in der zwischenzeit renoviert wurde). Der Blick auf das Meer.

Wie im letzten Jahr haben wir ein Zimmer mit Meerblick gewählt.

Schnell sind die Koffer abgestellt, Strandsachen gepackt, und ab zum Strand. Jetzt im Mai ist deutlich leerer am Strand.

Gegen Abend trinken und essen wir gerne noch eine Kleinigkeit in dem Restaurant am Strand.


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Am nächsten Morgen. Frühstück auf der offenen Terrasse.

Läuft man ca. 15 Minuten am Meer entlang Richtung Westen, gelangt man – vorbei am Hafen - ins Zentrum von Le Lavandou. Hier ist immer was los. An der Promenade reiht sich ein Restaurant an das andere. Es folgen einige Souvenirgeschäfte. Trotzdem ist es nicht zu voll. Auf dem großen Boule-Platz an der Promenade kommen Jung und alt zusammen.

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Ein Ausflug nach Bormen-les-Mimosas. Das kleine Dörfchen am Hang über Le Lavandou ist wirklich beschaulich und perfekt für einen kleinen Spaziergang durch die schmalen Gassen.

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Natürlich machen wir einen Ausflug nach Saint Tropez, ca. 45km von Le Lavandou entfernt. Wir nutzen die Küstenstraße, entlang vieler kleiner Städtchen. Ein toller Wechsel zwischen steilen Berghängen und Straßen direkt am Strand entlang.

(mehr Infos St. Tropez hier)

 

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Nach Saint Tropez machen wir einen Abstecher nach Ramatuelle. Das kleine mittelalterliche Dörfchen im Landesinneren, am Berg gelegen, hat seinen alten Charme gewahrt. Kaum Tourismus, ein paar wenige Restaurants. Der Kern ist kreisförmig angelegt, toll hier durch die engen, geschwungenen Gassen zu spazieren, mit einigen kleinen bunten Läden hier und da.

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Zurück in Le Lavandou. Ein schöner Tag klingt aus. Frisches Baguette und französischer Wein. Die letzten Sonnenstrahlen auf dem Balkon. Ein nett gedeckter „Tisch“. Und ein Heiratsantrag... :)

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Der nächste Tag. Es lohnt ein Ausflug in die 25 km entfernte Hafenstadt Hyeres (ca. 50 Tausend Einwohner groß)

Hyeres ist wirklich ein schönes Städtchen, nicht zu groß, nicht zu klein. Der Ort hat sich seine schöne Altstadt bewahrt. Überall zweigen neue kleine Gassen ab. Die mittelalterliche Altstadt ist gut erhalten. Sie bietet einen Markt, viele kleine, schmale Gassen, kleine Boutiquen, überall Stände und Auslagen mit frischen Lebensmittel, wie Fisch, Kräuter, Obst und Gemüse. Es herrscht reges Treiben, trotzdem ist es nicht überfüllt.
 

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Von Hyeres ist nur ein Katzensprung zur Halbinsel Giens, die auf einer Landzunge liegt. Automatisch passiert man die Bucht von Almanarre - das Windsurf- und Kiterevier Frankreichs.

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Bormes les Mimosas Port liegt einige Kilometer von Bormes entfernt. Der Ort begeistert uns nicht, es gibt eine eher lieblose Promenade und ein paar Geschäfte. Dafür findet an dem Wochenende eine Motorboot-Regatta statt.

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Am Sonntag ist das Wetter regnerisch. Ein Tag am Strand scheidet demnach aus. Wir machen uns auf in die Berge, zum ca. 150 km entfernten Stausee Lac de Sainte-Croix, der am Ende des Gorges du Verdon (zu deutsch Verdon Schlucht) liegt. Die Strecke führt zum Großteil durch die Berge, ewig lange Straßen durch das Hinterland der Provence, durch das Massif des Maures. Aber: der Ausflug lohnt. Das Wasser ist kristallklar und in einem türkis, wie man es selten sieht. Von der Brücke aus ist die insgesamt 20km lange Schlucht nur zu erahnen, aber schon jetzt beeindruckend. Die Schlucht gilt als eine der größten Canyons Europas. An diesem Regentag ist wenig los; die kleinen Leih-Boote am Ufer lassen aber erahnen, welch reges Treiben in der Hauptsaison herrschen muss.

 

Weiter geht es nach Moustiers-Sainte-Marie, ein beeindruckendes, kleines Dörfchen direkt am imposanten Berghang. Ruhig und gemütlich geht es hier zu. Ein paar Touristen schlendern durch die Gassen, sonst ist wenig los.

 

 

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Am letzten Tag herrscht ein rauer Wind in der Bucht von Saint Clair. So seicht die Bucht an normalen Tagen ist, um so aufgewühlter wird sie bei schlechtem Wetter. Den letzten Abend verbringen wir in unserem “Stammrestaurant” am Strand.

 

 

 

Der letzte Abend auf dem Balkon, und schon geht es wieder zurück nach Deutschland.

 

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UNSER FAZIT FÜR LE LAVANDOU:


Wirklich Schön:
die vielen Buchten und Strände an malerischen Berghängen; alte kleine Städtchen

Weniger schön:
Nix.

Essen & Trinken:
OK; preislich deutlich teurer als in Deutschland

Wohnmobiltauglich:
In Strandnähe gibt es unzählige Verbotsschilder; Nutzung von Campingplätzen erforderlich.

Was wir gelernt haben:
Unbedingt in der Nebensaison fahren!

Achtung:
die Franzosen sind (bekanntermaßen) sehr eigen in Bezug auf ihre Sprache; Englisch ist schon eine Seltenheit. Ein paar Brocken Französisch sind daher sehr hilfreich.



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LINKS:

Hotel La Bastide: http://www.hotel-la-bastide.fr/

Stadt Hyeres: http://www.ville-hyeres.fr/version_anglaise/english.html

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