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Kiten in EL GOUNA

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ZEITRAUM:
2 Wochen im März 2007

VORWORT:
Was gibt es schöneres als im grauen Monat März dem regnerischen Deutschland zu entfliehen, und in nur 4 Stunden in der Sonne zu liegen? Nichts. Auf gehts zum Kiten.
Das Wetter ist um diese Jahreszeit perfekt: tagsüber sonnig und richtig warm, abends ausreichend kühl zum schlafen. Und das wichtigste für uns: es gibt Wind!

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Auf geht es mit viel Gepäck: zwei Taschen für die "normalen" Dinge und 2 große Kitebags für ausreichend Schirme und Bretter.

4 Stunden später: Sonne pur!

Wir werden von einem Fahrer abgeholt, der über die Kitestation organisiert ist. Für nur 10 EUR bringt er bis zum Hotel (ca. 45 min Fahrt!)

Es sind ca. 30 km vom Flughafen Hurghada. Die Strecke bis El Gouna ist eher trist und besteht eigentlich nur aus Sand, Kies und einer Hauptstraße. Umso schöner als wir die Schranke nach El Gouna passieren. Ab hier beginnt eine neue Welt: ordentliche Straßen, gepflegte Grünstreifen, neue farbenfrohe Häuser und Anlagen. Es scheint ein bißchen surreal. 

Unser Hotel (Turtels Inn) liegt in der Marina, dem modernen Hafen von El Gouna.

Das Hotel ist klein, gepflegt und wirklich gemütlich. Das Rezeptionspersonal ist sehr nett und hilfsbereit. Es gibt auch einen kleinen Pool im Innenhof, den wir jedoch nicht nutzen.

Direkt ein erster Kaffee in der Sonne auf der Hotelterasse.

Blick auf die Marina, die verschiedenen Häuser, in denen kleine Geschäfte und Restaurants zu finden sind.

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Unser Hauptaufenthaltsort aber ist natürlich die Kitestation (Kitepower), zu der man von der Marina aus laufen kann (ca. 15 min).

Die Station ist nett und aufgeräumt, viele Stühlen und Liegen laden zum erholen ein.

Das Revier selbst ist perfekt für Einsteiger, da der Stehbereich riesig ist. Einzig die Gezeiten begrenzen das Vergnügen: irgendwann am Tag läuft die Bucht so leer das an Kiten nicht mehr zu denken ist. Insgesamt ist es an den meisten Tagen ziemlich voll auf dem Wasser, denn alles tummelt sich im Stehbereich.

Im Storage ist auch der Rescue (Motorboot) und Service am Strand (Beachboys die beim landen, starten und sonstigem helfen) enthalten.

 

In der Rezeption ist immer was los...

Hier gibt es tatsächlich Wildpferde direkt an der Station.

Der Weg von der Station zur Marina. Rechts Baustellen, Links das Meer.

Die Marina selbst ist "gefüllt" mit unzähligen Yachten und Booten.

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Einen Tag wagen wir das "Abenteuer": raus aus El Gouna, auf nach Hurghada.

Wir nehmen den Bus. Schnell wird es unausstehlich warm.

Der Blick auf die kleinen, neu angelegten Häuser in El Gouna...

... und die Leere außerhalb von El Gouna. Hier gibt es meilenweit nichts. Um so näher wir Hurghada kommen, um so mehr große Hotelkomplexe tauchen auf. Wie aus dem Boden gestampft stehen sie dort im Nirgendwo.

In Hurghada, wie vermutet, der Kulturschock: während El Gouna versucht, landestypische Verhaltenweisen und Eigenarten gezielt zu unterdrücken, gibt es diese in der Hauptstadt in voller Breite: es ist laut, chaotisch, voll, Menschen reden einen an, immer und immer wieder, wollen verkaufen, in die Läden locken, überall ertönen laute religiöse Gesänge über öffentliche Lautsprecher. An vielen Ecken Militär mit Gewehren im Anschlag.

Wir schauen uns um, erkunden das Zentrum. Es ist unglaublich heiß, hier in der Stadt noch mehr als in El Gouna.

Nach ein paar Stunden haben wir genug gesehen. Wir sind froh, als wir wieder im Bus nach El Gouna sitzen. So ganz unsere Welt ist das hier nicht...

... und wir freuen uns, den Sonnenuntergang wieder in El Gouna genießen zu können.

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Auf einer Bootstour in den Lagunen bekommt meinen einen guten Überblick über die Lagunenstadt.

Ausgangspunkt ist Downtown, der "Kern" von El Gouna. Zwar sehr touristisch, dafür immer was los (Bars, Restaurants, Disco, Shops etc.)

Hier ist alles perfekt angelegt, wie aus dem Ei gepellt. Ein paar Palmen, weiße Privatstrände, große Villen, Luxus-Hotels...

 

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Der letzte Abend: zusammenpacken. Das heißt auch, alle Boards wieder auseinanderbauen...

Ein letzter Blick auf die karge Landschaft...

Der Fahrer bringt uns nach Hurghada - es geht nach Hause.

 

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Unser Fazit für El Gouna:

El Gouna war wirklich einer der erholsamsten Urlaube seit langem. Sowohl El Gouna als auch das Kiterevier sind perfekt für einen schönen und entspannenden Kiteurlaub. Schon jetzt überlegen wir, ob wir nicht nächstes Jahr um die gleich Zeit wieder kommen…

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