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Kiten in El Gouna 2008

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Eigentlich nicht unsere Art zu reisen, trotzdem zieht es uns zweimal an den gleichen Ort. Wie im letzten Jahr wollen wir in die Sonne zum Kiten. Wie im letzten Jahr geht es nach El Gouna. Da vieles gleich und nur manches neu ist, werden wir hier vorrangig über die neuen Dinge berichten (alle Erfahrungen im ersten El Gouna Trip hier)

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Als wir vollbepackt mit 2 großen Taschen plus 2 Boardbags am Düsseldorfer Flughafen stehen, macht sich extreme Vorfreude breit: wir wissen was kommt, denn wir kennen das Ziel. Ein schönes Hotel (das gleiche wie beim letzten Urlaub), viel Ruhe, Sonne, und natürlich Wind zum Kiten.

Der Transport vom Flughafen zum Hotel klappt wieder reibungslos, wieder sind wir beeindruckt vom günstigen Fahrpreis (10,- EUR für eine ca. 1-stündige Taxifahrt)

Wieder werden wir sehr freundlich begrüsst. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon reserviert, noch etwas im Ungewissen ob dies nun auch so geklappt hat. Auch hier werden wir nicht enttäuscht: das Zimmer ist zwar etwas kleiner als das vom letzten Mal, hat dafür einen schönen kleinen Balkon, mit seitlichem Blick auf die Promenade der Marina. Grandios!


Die Hotellobby

 
Unser Zimmer      


Der Balkon


Blick vom Balkon auf die Marina

 

Frühstück wird dieses Mal nicht im Hotel, sondern im Nachbar-Hotel „Captains-Inn“ serviert. Da es nur 10 Schritte entfernt liegt, kein Problem.

Der perfekte Start in den Tag: frischer Kaffee und Frühstück mit Ei an der Promenade mit Blick auf den Hafen und die aufgehende Sonne.

  

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Später geht es mit dem TokTok zur Station.

In diesem Urlaub testen wir die Kitestation „Kiteboarding“, die angeblich deutlich leerer als Kitepower sein soll. Schnell merken wir, dass das in der Tat so ist. Zudem finden wir die Anlage inklusive Bar, Restaurant und Sonnenterasse schöner als bei Kitepower.

Die Station ist halbkreisförmig angelegt. In der Mitte gibt es auf dem Dach der Station eine große Sonnenterasse (teils Sonne, teils Schatten, mit unzähligen Liegen) auf der man gut den ganzen Tag verbringen kann. Von hier hat man einen tollen Blick auf den gesamten Strand und die Bucht. Der Storage bietet ausreichend Platz. Die Umkleiden und Schließfächer sind gut und zweckmäßig. Die Rezeption beherbergt zudem einen kleinen Shop (Kite-Equipment, Lykras, Klamotten etc.).

Außerdem gibt es eine Bibliothek, einen Billiardtisch und einen Rechner zur Internetnutzung. Also alles was man braucht.

Die Bar ist sehr gemütlich (Stühle & Liegen), und perfekt für einen Kaffee zwischendurch oder das Bier nach einem langen Tag.

Das Restaurant Buzzha direkt neben der Station steht unter Schweizer Leitung, und bietet eine gute Speisekarte, in der eigentlich jeder etwas findet (Salate, Snacks, Fleischgerichte, etc.). Vor dem Restaurant-Bereich befinden sich zudem einige Sonnenschirme und Liegen zum relaxen.

Während man zu Kitepower laufen kann (wobei mittlerweile durch eine Baustelle „behindert“), muss man zur Kiteboarding das TokTok (oder Bus oder Taxi) nehmen, was bei den Preisen kein Problem ist. Der abendliche Bus kommt ca. stündlich.

 


Blick von der Dachterrasse


Die Bar an der Station


Terasse des Restaurants

Später geht es dann mit dem Bus zurück zum Hotel.


Ein außergewöhnlicher Bus in El Gouna

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Schnell wird die Roof top bar, die gemütliche Bar auf dem Dach des Hotels, zu unserem Standard-Anlaufstelle nach einem langen Tag am Strand. „Sakara and Weizen“ (ägyptisches Bier für mich, Weizen für Oli) kann der Kellner nach dem dritten Tag schon fast auswendig. Die Sonne geht langsam unter. Die letzten Sonnenstrahlen erleuchten die gelb und ocker farbenen Häuser der Marina.

 

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Nach und nach gehen die Lichter der Restaurants und Bars an. Zeit für eine Dusche und wärmere Kleidung (abends wird es um die Jahreszeit doch immer noch frisch), und dann los in die Marina.

Positiv überrascht sind wir von einem neuen Restaurant, ein Pier, das mitten in der Hafenbucht auf dem Wasser schwimmt. Das Essen ist wirklich gut, so dass wir nicht nur einen Abend hier ausklingen lassen.

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Sonst geht alles seinen gewohnten Gang in El Gouna. Wir genießen die Sonne, das Meer, das Nichts-Tun was schnell zur Gewohnheit wird. Nachmittags zurück zum Hotel, noch fix in der Supermarkt, der direkt am Turtles Inn liegt. Dann noch schnell eine Kleinigkeit Essen, und dann auf die Dachterasse oder direkt in die Marina.

Den einen oder andere Tag fahren wir nach Downtown, dem Zentrum von El Gouna. Wir schlendern ein bißchen durch die Straßen und die Geschäfte.

Insgesamt lässt uns der Wind in diesem El Gouna Urlaub im Stich. Von 14 Tagen hatten wir maximal 6 Tage Wind. Trotzdem haben wir uns gut erholt. Sport und Nichts-tun ist doch auch mal ein schöner und sehr erholsamer Urlaub.

 

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Unser Fazit:

El Gouna ist perfekt zum Ausspannen und Kiten. Nur 4 Stunden entfernt warten Sonne und ein tolles Revier. Im Vergleich zu anderen Spots in Ägypten hat man hier eine gute Infrastruktur (Restaurants, Läden, Supermarkt etc.) was sehr angenehm ist. Wie wir dieses Mal erlebt haben, kann der Wind auch mal schwächeln. Aber so ist es nun mal mit dem Wetter.

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