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Mit dem Wohnmobil nach
Zeeland

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1. Mai - ein langes Wochenende steht an. Wie so häufig zieht es uns ans Meer. Eine der schönsten Gegenden ist für uns nach wie vor Zeeland. Nette kleine Dörfchen, schöne Landschaften die sich perfekt zum Fahrradfahren eignen, alles ist irgendwie ruhig und beschaulich.

Donnerstag abend. Wir kommen spät in Holland an. Frei stehen kann man hier keinem empfehlen (eine schmerzliche Erfahrung!). Wir finden den kleinen Campingplatz auf dem wir schon einmal vor einiger Zeit gestanden haben. Die nette Besitzerin ist sogar noch auf, und sagt, wir könnten neben der Scheune stehen. Den Rest erledigen wir dann am nöchsten Tag...

Der nächste Morgen. Wir haben Glück mit dem Wetter. Die Sonne scheint, heute wird es warm.

 

Direkt morgens klingeln wir bei den netten Dame (die Rezeption ist zugleich die Haustür) und bezahlen für die letzte und kommende Nacht (ca. 17 EUR pro Nacht für 2 Personen und Womo inkl. Strom).

Danach stellen wir uns auf den “richtigen” Platz. Beim letzten Mal lief der gesamte Platz unter dem Namen “Nordduin” - nun wurde er offensichtlich unterteilt: links ist der kleine Platz “Nordduin”, rechts - und da stehen wir - “Camping De Schelp”.

Direkt vorne auf dem Platz gibt es einen netten Rasenteil wo wir mit unserem Großen ausreichend Stellfläche finden. Rasenfläche bietet auch der Rest des Geländes. Insgesamt gibt es ca. 20-30 Stellplätze. Der hinteren Teil ist einigermaßen gut besucht. Die Sanitäreinrichtungen sind zweckmäßig (allerdings nur jeweils eine Dusche für Damen und Herren, somit muss man schon mal warten). Vorne befindet sich auch ein kleiner Spielplatz und eine Art “Streichelzoo” (eine Ziege, diverse Hühner, daneben noch ein wirklich süßer Wachhund). Insgesamt gefällt uns der Platz gut, weil überschaubar und irgendwie nett und beschaulich. Außerdem geht es auf der anderen Straßenseite direkt zum Meer. Nach Domburg sind es ca. 3km.


Da muss die Ziege wohl auch auf ihre Figur achten!

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Natürlich kommen hier, in Holland, auch unsere Räder zum Einsatz. In Domburg geht es dann erstmal zu unserem “Standard-Supermarkt” C1000...


Unsere Räder - wirklich Gold wert!

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Am Samstag soll es dann eine längere Tour werden, und zwar nach Middelburg. Dank einer Fahrradkarte für 7 EUR ist der Weg kein Problem. Außerdem gibt es fast an jeder Kreuzung Fahrrad-Schilder, somit kann man sich eigentlich nicht verfahren. Die Fahrradwege sind wirklich gut ausgebaut - so macht Rad fahren Spaß. (nur der Rückweg mit Gegenwind ist halt immer blöd! ;)

Middelburg, Hauptstadt Zeelands, 15km entfernt. Das schöne alte Städtchen lädt zum Bummeln ein. Samstags ist Markt auf dem großen Platz im Zentrum, überhaupt ist einiges los. Die langen Geschäftstraßen bieten alles was man braucht.


Das schöne Stadhuis (Rathaus)


Der Marktplatz


Oli im Cafe am großen Marktplatz

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Später geht es dann wieder zurück auf unseren Platz. Den restlichen Tag verbringen wir mit Faulenzen und kleinen Radausflügen. Auch am Strand lässt es sich dank der Sonne schon gut aushalten.

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Es ist Sonntag morgen. Einmal möchten wir direkt am Wasser frühstücken. Schon früh geht es nach Westkapelle, auf den großen Parkplatz auf dem Damm bei dem Restaurant "Dijkpaviljoen de Westkaap". Die Straße wurde inzwischen ausgebaut, so dass man hier ein ganzes Stück auf dem Damm entlang fahren kann. Hier am Restaurant stehen wir gerne, genießen den Blick auf’s Wasser, schauen den riesigen Frachtschiffen nach.


Weg rein nach Westkapelle

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Wir entschließen uns, noch bei zwei Kitespots vorbei zu schauen. Denn Vrouwenpolder und der Brouwersdam liegen nicht weit von hier.

In Vrouwenpolder gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten direkt hinter dem Damm. Wir wagen einen Blick auf den Strand. Einige Kiter sind unterwegs, trotzdem ist ausreichend Platz.


Oli und der Eismann

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Weiter geht es zum Brouwersdam.

Wir sind wieder mal erschrocken über die Masse der Schirme. Kein Wunder, kann man hier doch direkt am Damm und damit am Strand stehen, mit Blick auf’s Wasser! Wirklich praktisch (allerdings nur tagsüber, nachts muss man dann doch auf einen Campingplatz ausweichen).

Unglaublich, es müssen über 100 Schirme sein! Das ist uns definitiv zu voll!

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Nach einem kleinen Strandspaziergang geht es zurück nach Hause.

 

 

Fazit:

Zeeland ist immer eine Reise wert!
(Und der Brouwersdam das Gegenteil von Spaß am Kiten)

 

 

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TOUR:
Düsseldorf, Domburg, Middelburg, Westkapelle, Vrouwenpolder, Brouwerdam

ZEITRAUM:
Das lange “1.-Mai-Wochenende” 2009

 

Vrouwenpolder

Renesse

Brouwersdam

Middelburg

Westkapelle

Domburg

Dieppe, Nordfrankreich
Füße im Sand, Wissant, Nord-F
Kite in Workum
San Teodoro, Sardinien
Collioure, Südfrankreich
Unser Womo
Port Grimaud, Südfrankreich